Unser Freund und Buchautor Martin Schnorr hat ein Buch veröffentlicht:
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Verstehen von Meetings.

Es wurde ein Prototyp gebaut, der Wörter aus aufgenommene Meetings der einzelnen Teilnehmer analysiert und daraus Features für die Teilnehmer errechnet. Features sind z.B. Anzahl der Wörter, Länge der gesprochenen Wörter, Sprecherwechsel, anfangen zu sprechen nach einer Pause von 1,5 Sekunden, etc.. Mit diesen Features kann man dann in einer Datenbank hinterlegte Theorien anwenden, z.B. wer ist zurzeit die dominante Person in einem Meeting, welchen Status hat das Meeting (Präsentation/Monolog oder Diskussion), welche Rollen nehmen die Teilnehmer ein (Sprecher oder Zuhörer), etc.. Diese Theorien kann man dann kombinieren, um in Echtzeit in das Meeting einzugreifen (z.B. um dominante Teilnehmer in kreativen Meetings abzuschwächen) oder eine Archivierung der Meetings zu unterstützen, oder ….

Text anklicken und zum Buchanbieter mit weiterer Beschreibung gelangen, viel Spaß.
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Unser Freund und Buchautor Arved von Königsberg hat zwei schöne Märchenbücher veröffentlicht:

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Ein Märchen aus dem Buch:

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Wie die Wochentage zu uns kamen

Weit, weit entfernt auf einer Insel im Ozean wohnte einst eine Familie, die hieß „Tag“.

Niemand anders wohnte dort, nur die Tags. Sie fühlten sich wohl, da die Insel wunderschön war. Es gab alles, was man sich nur wünschte. Weiße Strände, hohe Berge, weite Täler, klare Flüsse und Bäche und tiefblaue Seen. Auch sah man überall Wild und wunderschöne Pflanzen.
Familie Tag war zahlreich. Sie bestand aus dem Vater Tag, der Mutter Tag und sechs Kinder. Diese hießen mit ihren Vornamen Mon, Diens, Donners, Frei, Sams, Sonn.
Eines Tages ging in der Nähe der Insel ein Schiff unter und nur eine Person der Besatzung konnte sich auf die Insel retten. Es war ein netter, junger, blonder Mann, der der Schiffskoch des versunkenen Schiffes war – wie sich später herausstellte. Erschöpft hatte er das Ufer erreicht und blieb dort im weißen Sand entkräftet liegen. Mon und Diens fanden ihn dort und brachten ihn nach Hause in das große, grüne Holzhaus der Familie Tag am Fuße des Berges. Als er zu sich kam, fragte er zuerst:
„Wo bin ich? Bin ich gerettet?“
„Ja“ rief Donners, „Mon und Diens haben dich gefunden und hier hergebracht“. Hier, iß erst einmal und trinke etwas Ziegenmilch.“ „Wer bist Du denn und woher kommst Du?“ fragte Sonn den Fremden.
„Ich heiße Mitt“, antwortet er und ich komme aus dem Monatsland, dem man die Wochentage gestohlen hat.“
„Wochentage, was ist das?“, fragte Vater Tag.
„Was, das wisst ihr nicht? Wie habt ihr denn die Zeit eingeteilt?“
„Die Zeit, warum diese einteilen, wir haben immer Zeit und es ist entweder Tageszeit oder Nachtzeit, das reicht uns. Nachts schlafen wir und tagsüber arbeiten wir oder fischen, jagen oder ruhen uns aus.“
„Ja und wie wisst ihr dann welcher Tag heute ist und wie er heißt?“
„Ja eben Tag, jeder Tag heißt Tag, wir auch, wir heißen auch Tag.“
„das ist aber komisch. Bei uns, wo ich herkomme, gibt es Wochen, Monate und Jahre. Eine Woche hat sieben Tage und ein Monat hat vier Wochen, und ein Jahr hat 365 Tage. So teilen wir die Zeit ein. Wir haben nur für die Tage in der Woche keine Namen mehr, weil sie uns vor langer Zeit gestohlen worden sind. Aber da ihr ja alle Tag heißt, könnten wir doch eure Vornamen nehmen, und dann haben wir die Bezeichnung für die Wochentage. Der erste Tag soll nach Mon Montag heißen, der zweite nach Diens Dienstag, usw.. Und da es sieben Tage sind, nehme ich meinen hinzu als Mittag.“
„Das ist eine gute Idee“, meinte Sonn. Aber du heißt doch nur Mitt und nicht Tag. Ich schlage vor, dass der mittlere Tag in der Woche nach dir benannt wird und zwar als Mittwoch.“
„Prima“, rief Sams, „das ist gut. So bist du in der Mitte unter uns.“ Mitt sprach: „Zu Ehren Euren Vaters und Eurer Mutter werde ich, wenn ich wieder nach Hause kommen sollte, einen Vatertag und einen Muttertag vorschlagen.“
„Au, fein, das ist eine gute Idee,“ rief Frei. „Da werden sich Vater und Mutter freuen.“

Mit einem gr0ßen Fest, das sie „Feier“ nannten, wurde die neue Idee fröhlich begangen. Mitt kannte so etwas noch nicht. Es gefiel ihm überaus gut, denn zu Hause kannte man solch lustigen Tag nicht. Sollte er je wieder nach Hause kommen, so würde er nicht nur die Namen für die Wochentage mitbringen, sonder auch die Bezeichnung für einen Tag, an dem man lustig war und nicht arbeitete. Er würde diesen Tag zur Erinnerung „Feiertag“ nenne. An diesem Tag sollte nicht gearbeitet werden.

Als viele Monate vergangen waren, kam ein Schiff vorbei und nahm Mitt wieder in sein Land zurück. Dies war das Land, in dem wir auch leben. Daher hatten wir nun die Wochentage, die nach der Familie Tag seitdem heißen: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag. Und wenn wir der Mutter eine Freude machen wollen, dann ist dies am Muttertag am besten. Der Vatertag hingegen ist immer etwas später und nicht so feierlich.

Ich wüsste nur zu gerne, ob es auch einmal einen Onkeltag oder eine Tantentag gegeben hat; oder gar ein Schwester- oder Brudertag.

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Dazu sind Bilder gemalt von Irene Schleer:

                                       

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